DNS ordnet einem lesbaren Namen eine Netzwerkadresse zu, sodass Sie eine Maschine über plc-line-1 erreichen, anstatt sich eine IP-Adresse merken zu müssen. In industriellen Umgebungen ist DNS wenig verbreitet: Es fügt dem Netzwerk eine variable Komponente hinzu, und OT-Teams haben traditionell statische, fest kodierte Adressen bevorzugt, die leichter nachvollziehbar sind.
Gezielt über Access Gate eingesetzt, rechtfertigt DNS seinen Platz. Es vereinfacht Zugriff und Wartung langfristig: Wenn sich die IP eines Assets ändert, aktualisieren Sie einen einzigen Eintrag, anstatt Konfigurationen über die gesamte Anlage hinweg zu durchsuchen – das schafft einen sauberen Weg zur IP-Migration.
DNS-Einträge werden direkt über den Tab Asset verwaltet, wo Sie auch Ihr Asset-Inventar aufbauen. Namen und Assets befinden sich in einem integrierten System, das das gesamte Setup konsistent und übersichtlich hält.
DNS-Eintrag für ein Asset erstellen
Jedes Asset in Access Gate kann einen eigenen DNS-Eintrag haben. Sie geben lediglich das Präfix an.
- Gehen Sie zu Asset → [Asset] und wählen Sie das Stiftsymbol.
- Fügen Sie einen DNS-Eintrag hinzu, indem Sie das Präfix eingeben.

Der DNS-Name wird nun zur Overlay-IP des Assets aufgelöst, sodass Datenverkehr an diesen Namen über den Access Gate-Proxy geleitet wird und nicht direkt zum Gerät.


Herkunft des Suffixes
Der Suffix-Teil des DNS-Eintrags wird direkt aus Ihrer vnet-Konfiguration übernommen, unter Settings → Subnets → Overlay DNS Name. Einmal pro Subnetz festgelegt, erbt jeder Asset-Eintrag diesen Wert.
